Straßen- und Wegebau

Straßenbau- oder sonstige Trassenprojekte vereinen eine besondere gesellschaftliche Relevanz und einen erhöhten Eingriff in Natur und Landschaft.
Um naturschutzfachliche und artenschutzrechtliche Belange nach § 44 BNatSchG in der Planung zu berücksichtigen, müssen gutachterliche Stellungsnahmen über die Auswirkungen auf Flora und Fauna in die Planungen mit einfließen.
Hierfür muss sowohl im Regelfall das betroffene Arteninventar erfasst, die möglichen Beeinträchtigungen aufgezeigt und entsprechende Vermeidungs- oder Ausgleichsmaßnahmen entwickelt sowie ihre Funktion überprüft werden.

In Schleswig-Holstein sind zur Umsetzung der artenschutzrechtlichen Vorgaben zwei Leitfäden ( LBV-SH 2011 , LBV-SH & AfPE 2016entwickelt worden, die im Straßen- und Leitungsbau zur Anwendung kommen müssen.

Darüber hinaus sind die Vorgaben der „Leistungsbeschreibungen für faunistische Untersuchungen im Zusammenhang mit landschaftsplanerischen Fachbeiträgen und Artenschutzbeitrag“ (Albrecht et al. 2014)* zu berücksichtigen.

Im Rahmen von Straßenbauprojekten bieten wir folgende Leistungen an:

  • Datenrecherche zur Ermittlung des vorkommenden und ggf. betroffenen Artenpotentials
  • Artenschutzrechtliche Voreinschätzung/Faunistische Potentialanalyse
  • Datenerhebung, Auswertung und kartographische sowie statistische Aufbereitung von Fauna und Flora (siehe Artenkatalog & Kartiermethoden )
  • Erstellung von faunistischen und/oder artenschutzrechtlichen Fachbeiträgen/ -gutachten
  • Entwicklung, ggf. Installation und Funktionsüberprüfung von Vermeidungs- und (vorgezogenen) Ausgleichsmaßnahmen

* Albrecht, K., T. Hör, F. W. Henning, G. Töpfer-Hofmann, & C. Grünfelder (2014): Leistungsbeschreibungen für faunistische Untersuchungen im Zusammenhang mit landschaftsplanerischen Fachbeiträgen und Artenschutzbeitrag. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben FE 02.0332/2011/LRB im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Schlussbericht 2014.

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